Daheim & Unterwegs

Nach Kachetien

Morgens werden wir erstmal aufgescheucht. Wir stehen auf der 2. Startbahn der Gleitschirmflieger. Da wird nichts aus dem gemütlichen Morgen.

Ich bin obendrein schlecht gelaunt, weil die Hölzer, die ich zum grade stehen unter die Räder gelegt hatte, über Nacht massiv eingesunken sind. Ich male mir aus, wie ein Gleitschirmflieger in das Loch stolpert.

Es wird ein Tag, der vor allem dem Fahren gewidmet war. Bis Zhinvali die georgische Heerstrasse nach Süden, da nach Osten Richtung Tianeti abgeknickt - super Strasse. Am Ortsausgang von Tianeti einen polnischen Anhalter aufgegabelt. Die Strasse von Tianeti bis Kvetara war sehr schlecht, but mit niedrigen Ästen und vielen Abkürzungen, so dass man zum Teil nicht so nicht wusste, ob man noch auf der richtigen Strasse ist.

Die Festung Kvetara haben wir versucht zu besteigen aber wir waren irgendwann dem Hitzschlag nahe und sind umgekehrt.

Nach Norden ins Tal von Chartala in der Hoffnung das “Ilfo Sanctuary” oder “Batsara Nature Reserve” zu erreichen - beides nicht geworden. Aber Pause mit Eis (es lebe die Gefrierbox!) und Wasser fassen im steinigen Flussbett.

Bei der Weiterfahrt gab es Truthähe und Wasserbüffel zu bewundern.

Durch Akhmeta in die Georgische Weingegend und da in die Felder Tichtung Alazzani Fluss abgebogen und an irgend einem Weinberg übernachtet.

Die Landschaft kann mit dem Kaukasus nicht mit halten. Vor allem die vielen verschiedenen Stein-Arten und -Farben bei der Truso-Schlucht begeistern mich im Nachhinein. Es geht halt nichts über Vulkan-Gebiete. An die Touristifizierung entlang der Heerstrasse muss ich mich erstmal gewöhnen. Und es ist schon unangenehm heiss.